Die Sache mit Freddy, den Muppets und der Kongenialität
Da sage mir nochmal einer Mundpropaganda funktioniert nicht. Nehmen wir mal ein eher nebensächliches Beispiel: Queen und die Bohemian Rapsody. Nachdem sich der Todestag des kongenialen Freddy Mercury zum 18 Mal jährte, hatte die Henson-Group, Schöpfer der ebenso kongenialen Muppets, die Idee, die ebenfalls kongeniale Puppenversion des Opus auf YouTube zu stellen.
Via Twitter höre ich dann am 23.11. zum ersten Mal von der Sache und freue mich als Fortysomething, der ich den Sketch natürlich noch aus der Zeit des Röhrenfernsehens am Samstagnachmittag kenne. Schnell geklickt und siehe da mit mir haben das schon 750 andere getan.
Nichts weltbewegendes. 24 Stunden später aber dann schon, nachdem 350.000 Viewer den Spot gesehen hatten. Stand am 1.12, also knapp eine Woche später? Mal schätzen? Zu wenig!
Wir sind mittlerweile bei über 7.000.000 Zuschauer. Kongenial? Ja. Viral? Gute Frage, vielleicht einfach nur eine schöne Erinnerung an die 70er und anbrechenden 80er. Es würde mich allerdings schon interessieren, wie das entsprechende Album bei Amazon steht.
Egal – Internet funktioniert genau wie es soll, wenn der Inhalt stimmt und dieser auch noch an die richtige Zielgruppe verbreitet wird. Nochmal Maaammmaaaa brüllen? Hier bitteschön: http://bit.ly/8I95pX
